Pleinairmalerei

aus dem Französischen „en plein air : im Freien, im Deutschen auch Freilichtmalerei genannt, bezeichnet das Malen unter freiem Himmel bei natürlichen Licht- und Schattenverhältnissen und naturgegebener Farbigkeit der jeweiligen Landschaft .
Früher als schnelle Notizen für spätere Atelierwerke genutzt, erreichten diese durch ihren spontanen und frischen Charakter schnell den Status einer eigenen Kunstform.

Ich selber habe vor etwa 8 Jahren das erste Mal wirklich draussen gemalt und das über Jahre immer mal wieder ab und zu versucht.
Schnell wurde mir klar, dass das Malen im Freien nicht nur romantische Aspekte hat sondern hohe Konzentration und fachliches Können erfordert , das ich zu diesem Zeitpunkt ganz offensichtlich noch nicht besaß. Da halfen auch keine fast 25 Jahre Illustratorendasein. Hust.
Es ist eben dann doch nicht nur ein Malen mit den Elementen, sondern auch, und vor allem, dagegen. Das fängt bei Wind und Regen an, geht über stechende Mücken und genau so stechende Sonne bis hin zu kaputten oder vergessenen Materialen, die Liste an Schwierigkeiten beim „pleinairen“ könnte ich endlos weiterführen. Und trotzdem hat mich das seitdem nicht mehr wirklich losgelassen und so arbeite ich seit 2 Jahren intensiver daran, meine Fähigkeiten des schnellen Skizzierens und Aufnehmens zu verbessern. Zunächst in Wangerooge, dann mit Kollegen auf diversen Malreisen , in Köln selber und mittlerweile auch im Urlaub. Vorsicht, macht süchtig 🙂